WARNUNG: Einbruchserie in Zell am See

Streifenwagen Polizei

Leider mussten in Zell am See in letzter Zeit mehrere Einbrüche festgestellt werden. Betroffen waren bislang das Zellermoos und Schüttdorf.  Zum Teil wurde in Einfamilienhäuser eingebrochen, der jüngste Versuch betraf die Talstation der Areitbahn in Schüttdorf. Die Täter lösten dabei aber einen Rauchmelder aus und mussten ohne Beute flüchten. Wir empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit, insbesondere sollten Nachbarn verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei melden.

Kuriosität am Rande: Die Täter entwendeten auch eine grüne Plastik Sonnenbrille Modell “Werner Kogler”. Geschätzter Marktwert: 50 Cent. Wahrscheinlich setzen die auf eine enorme Wertsteigerung durch einen zukünftigen Kultstatus.

WC am Bahnhof – kein schöner Zug

Schild am Bahnhofs WC

Leider haben die ÖBB für behinderte Menschen nicht viel übrig. Wegen der laufenden Umbauarbeiten am Bahnhof wurde eine provisorische WC-Anlage eingerichtet, allerdings nur für Menschen ohne Behinderung. Obwohl im WC Container sehr wohl Platz für eine behindertengerechte Toilette wäre, hat man darauf verzichtet und schickt behinderte Menschen einfach weiter in die Fußgängerzone, dort dürfen sie dann nach einer geeigneten Toilette suchen.

Das ist keine akzeptable Vorgangsweise, eine kunden- bzw. behindertenfreundliche Lösung schaut anders aus und wäre mit geringem Aufwand zu realisieren. Allerdings kümmern sich die ÖBB Verantwortlichen ganz allgemein wenig um einen barrierefreien Bahnhof, der Seezugang vom Bahnhof aus ist für RollstuhlfahrerInnen  nach wie vor nicht möglich, obwohl für den ehemaligen Bahnsteig 4 ein eigener Lift vorhanden wäre.

GRÜBL fordert Neubau der Neuen Mittelschule

Neue Mittelschule Zell am See

Das Gebäude der Neuen Mittelschule und der Volksschule Zell am See ist höchst sanierungsbedürftig. Da eine Sanie­rung am Bestand erfahrungsgemäß sehr teuer ist und meis­tens nur halbherzige Lösungen bringt, wird immer mehr über einen kompletten Neubau nachgedacht. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten, nämlich einerseits den Abriss vor Ort und ein Neubau an derselben Stelle oder an­dererseits ein Neubau der Neuen Mittelschule beim Schul­zentrum in Schüttdorf.

Für beide Varianten gibt es Für und Wider, auf den ersten Blick hätte ein Neubau beim Schul­zentrum in Schüttdorf aber schon viele Vorteile. Vor allem wäre eine unproble­matische Verzahnung von Lehrkräften mit BRG und HAK/HAS möglich, eine ge­meinsame Schulküche ließe sich effi­zienter einrichten, auch bei der Nachmittagsbetreu­ung gäbe es organisatorische Vorteile. Dazu kommt noch, dass man bei einem Neubau am Bestand Containerklassen braucht, die bei einem Neubau in Schüttdorf nicht notwen­dig wären. Die Containerklassen kosten ca. zwei Millionen Euro und könnten bei der Schütt­dorf Lösung eingespart werden.

Genauer zu prüfen wäre noch, wie eine Teilnutzung des alten Schulgebäudes in Hinblick auf Bürgermusik, Vereine und Wohnungen aussehen könnte.

Wir möchten als GRÜBL jedenfalls, dass vor einer definiti­ven Entscheidung alle Vor- und Nachteile der beiden Neubau Varianten sorgfältig analy­siert und die zu erwartenden Kos­ten gegenübergestellt werden.

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